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Florian Kehrmann zu Gast bei der vierten Handball-Ferienschule in Barnstorf / Kinder begeistert

Training mit dem Nationalspieler

Florian Kehrmann (l.) war zu Gast in Barnstorf. Foto: sms

BARNSTORF
(sms) ▪ "Warum warst du nicht bei der Weltmeisterschaft?" Diesen und ├Ąhnlichen Fragen musste sich Handballnationalspieler Florian Kehrmann am Freitagabend w├Ąhrend einer Autogrammstunde in der Sporthalle stellen. Der Spieler des TBV Lemgo stand M├Ądchen und Jungen der vierten Handball-Ferien-Schule Rede und Antwort und gab nicht nur Autogramme, sondern auch einiges aus seinem Leben preis.

Thorsten Spiller und Ralf Meyer vom "Barnstorfer Sporthaus" hatten f├╝r das Handballwochenende neben Trainingseinheiten und Besuch eines Handballspieles in Wagenfeld den Nationalspieler f├╝r sich gewinnen k├Ânnen. "Wir kennen ihn noch nicht, m├Âchten aber trotzdem ein Autogramm von ihm", so die neunj├Ąhrigen Freundinnen Bianka Bergmann und Johanna Hagedorn aus Twistringen. "Ich will gucken, ob der ├╝berhaupt werfen kann", forderte die achtj├Ąhrige Carina aus Bassum hingegen. Daneben kamen Fragen wie, "Wie hei├čen deine Kinder?", "Hattest du ein Idol als du jung warst?" und "Mit wem verstehen sie sich am besten in der Nationalmannschaft?".

Florian Kehrmann versuchte, alle Fragen zu beantworten und gab so einen Einblick in seine Karriere. Seit 1997 spielt er in der A-Nationalmannschaft und nimmt als Linksh├Ąnder die Position Rechsau├čen, selten rechter R├╝ckraum ein. Sein erstes L├Ąnderspiel bestritt er am 1997 in Erlangen. Vom Vize-Weltmeister 2003 ├╝ber den Europameister 2004 geh├Ârte Kehrmann auch zur Weltmeisterriege 2007. F├╝r den TBV Lemgo erzielte er in 272 Spielen 1305 Tore, davon 105 Siebenmeter. Ob Deutscher Meister, DHB-Pokalsieger oder 1994 die Meisterschaft der Deutschen A-Jugend, Kehrmann kann auf zahlreiche Titel zur├╝ck- schauen. Auf die Frage "Warum warst du nicht bei der letzten WM dabei?" erkl├Ąrte er, dass er sich f├╝r ein Jahr eine Auszeit von der Nationalmannschaft genommen habe, da er mehr Zeit mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Kinder verbringen wollte, denn der Job sei nicht nur anstrengend, man sei auch wenig zu Hause.

Am Freitagabend hatte er Zeit mitgebracht, sprach mit den Kids und gab manche Tipps. Doch auch so zeigten sich die M├Ądchen und Jungen im Alter von sieben bis 15 Jahren begeistert von der Organisation. Sie erhielten alle ein Trikot, eine Tasche, einen Ball sowie eine Hose und wurden in Schwerpunkten von der Koordination ├╝ber Wassergymnastik bis hin zum Fitnesstraining und Handballspielz├╝gen von den Trainern unterrichtet. Insgesamt sechs Stationen mussten die in Altersgruppen eingeteilten Kinder und Jugendliche durchlaufen. Ein gro├čer Dank der Inhaber vom "Barnstorfer Sporthaus" ging an die Trainer.

[Kreiszeitung Diepholz 30.03.2009]


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