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Ostfriesen gelten als Topfavorit der Handball-Regionalliga / Ex-Grambker Frank Carstens will unbedingt aufsteigen

OHV Aurich zieht auch noch Denis Maksimowitsch an Land

AURICH (fer) ┬Ě Dem OHV Aurich ist vor dem Spiel beim Regionalliga-Aufsteiger HSG Barnstorf/Diepholz noch ein dicker Fisch an die Angel gegangen. Die Ostfriesen verpflichteten am Mittwoch den beim Erstligisten GWD Minden ausgemusterten Handball-Profi Denis Maksimowitsch, der in der vergangenen Saison f├╝r die Ostwestfalen in 25 Eins├Ątzen 50 Tore erzielt hatte. Der 41-fache wei├črussische Nationalspieler unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag.

"Das ist ein echter Gl├╝cksfall f├╝r uns", jubelte Aurichs Manager Reiner Oldewurtel. Die Freude ist verst├Ąndlich, denn die Ostfriesen wollen unbedingt in die zweite Liga aufsteigen. Und dazu k├Ânnen sie den 25-j├Ąhrigen Maksimowitsch bestens gebrauchen. Der Linksh├Ąnder soll dem Tabellenzweiten den n├Âtigen Schub verleihen. Dabei trifft der 2,02 Meter-Riese auf einige alte Bekannte: Mit Vitali Feshchanka und Frank Carstens hat er schon zusammengespielt.

Eben dieses Duo hatte schon vor Saisonbeginn seine Zusage gegeben und Aurich zu einem hei├čen Titelkandidaten in der Regionalliga gemacht. Frank Carstens wechselte vom Bundesligisten GWD Minden und Vitali Feshchanka vom TV Grambke Bremen nach Ostfriesland.

"F├╝r mich ging damals, als ich nach Minden wechselte und in der Bundesliga spielen durfte, ein Lebenstraum in Erf├╝llung", erinnert sich

Carstens, Sohn des Bundesliga-Trainers J├╝rgen Carstens vom Wilhelmshavener HV. In der vergangenen Saison erzielte er in 19 Spielen 16 Tore f├╝r die Mindener. Insgesamt drei Jahre war er dort, dann versagte ihm GWD-Manager Manager Horst Bredemeier eine Vertragsverl├Ąngerung. Grund: Der 1,86 m gro├če R├╝ckraumspieler, der auf fast allen Positionen einsetzbar ist, war aufgrund einer schweren Schulterverletzung gut vier Monate zum Zuschauen verurteilt. "Diese Auszeit ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen", gibt Carstens, der vor seiner Mindener Zeit vier Jahre lang f├╝r Grambke spielte, zu. Doch nun zeigt er sich k├Ąmpferisch: "Ganz sicher: Ich werde das Niveau von fr├╝her wieder erreichen."

Dieses Problem kennt Vitali Feshchanka nicht. Der Wei├črusse zeigte bislang sehr gute Leistungen und gilt als bester Torwart der Liga. Der 29-J├Ąhrige hat schon allerhand Erfahrung vorzuweisen. So spielte er in Frankreich und Spanien in der ersten Liga. Insgesamt 60mal trug der 1,98 m gro├če und 110 kg schwere Keeper zudem das Trikot der wei├črussischen Nationalmannschaft.

"Wir haben lange um Vitali gerungen, denn er wurde von sehr vielen Vereinen umworben", erinnert sich Manager Oldewurtel. Und nachdem jetzt auch noch Maksimowitsch da ist, braucht Aurich nur noch eines zum ganz gro├čen Gl├╝ck: den Aufstieg.

[24.10.2003 Kreiszeitung Diepholz]

 



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